Individueller Modellbau für jeden Zweck

Aus ihren vorgegebenen Quellen oder Untersuchungen oder auch eigenen Recherchen entstehen Modelle von kleinsten Maßstäben bis zu Lebensgröße.

 

Konstruktiv sichere und haltbare Lösungen werden individuell angefertigt und in der erwünschten Detailgenauigkiet umgesetzt:

übersichtliche Anschaulichkeit durch Abstraktion, aufs Wesentliche reduzierte Darstellung oder lebensnah naturalistische Abbildung bis ins Detail.

 

Lösungen für jede Ausstellung:


  • Modelle bestehender oder geplanter Architektur
  • Rekonstruktionen historischer Bauwerke
  • Landschaften in allen Epochen und Regionen
  • Tastmodelle für Sehbehinerte und Museumspädagogik
  • Modelle von archäologischen Grabungssituationen
  • Schnittansichten durch Bauwerke, geologische oder archäologische Schichten
  • Figürliche Szenerien mit Zubehör und Staffage
  • Repliken und Nachbauten historischer Gegenstände

Jede Idee kann von Artifex anschaulich abgebildet werden!

Modelle

Vorgeschichte

Historischer Modellbau: Szenen-Modell Steinzeit 1:25 Szenerie mit Figuren und Details: jungpaläolithisches Lager, Maßstab 1:25

Leben in der Steinzeit

 

Die Szenerie stellt einen Ausschnitt der Alltagsbedingungen dar, wie man sie sich am Ende der Altsteinzeit im südlichen Europa vorstellen kann.

Zwei Männer und eine Frau lagern am Rande einer fruchtbaren Ebene am Rande eines Bergmassivs, worin sich ein Höhleneingang befindet. Darin wurde nicht gewohnt, sondern wahrscheinlich kultische Handlungen vollzogen, die durch die bis heute erhaltenen Höhlenmalereien vor allem im Pyrenäen-Umfeld dokumentiert sind.

Nordeuropa war noch im Griff der pleistozänen Vereisung und von Gletschern bedeckt bzw. von unwirtlichen Sandwüsten geprägt. Gemäßigtes Klima mit spärlicher Vegetation erlaubte den Menschen in Südeuropa eine erste kulturelle Blüte.

Die Darstellung zeigt sie mit Lederbekleidung, die vor kalten periglazialen Winden ebenso schützt wie vor harter südlicher Sonneneinstrahlung. Gegerbt wurde unter anderem mit Birkenrinde, die gerade links im Bild mit einem Steinwerkzeug vom Ast gelöst wird. Im Hintergrund sieht man ein Gestell, wo Häute und Felle zum Trocknen ausgehängt sind. Ähnliche Gerüste sind als Wild-Fallen von den Malereien bekannt, die auch hier am Höhleneingang nachempfunden sind. Das Feuer ist als vielfältig nutzbares Mittel von zentraler Bedeutung für die Gestaltung der frühmenschlichen Umwelt.

Antike

Wissenschaftliche Rekonstruktion: Rekonstruiertes Fassadenglied des Kolosseums, Rom 1. Jh. n. Chr. Rekonstruiertes Fassadenglied des Kolosseums, Rom 1. Jh. n. Chr., Maßstab 1:100, Gesamthöhe 58 cm

Das Amphitheatrum Flavium, bekannt als Kolosseum

 

Im Jahr 80 wurde das Flavische Amphitheater von Kaiser Titus nach etwa fünfjähriger Bauzeit eingeweiht. Es war von Vespasian begonnen worden und wurde dem Kern des Reichs gerecht das größte im Römischen Imperium.

Seit dem 11. Jahrhundert trägt das Gebäude den Namen Kolosseum, der sich von der Kolossalstatue Neros herleitet, die auf dem Gelände stand, wo Nero die weitläufigen Gärten seines Palastes angelegt hatte und wo später das Theater errichtet wurde.

Ursprünglich war das Bauwerk geplant mit drei Geschossen mit je achtzig Arkaden, das vierte massiv gemauerte Geschoss wurde während der Bauphase den Planungen hinzugefügt.

Die Fassadengestaltung wurde aufgrund der immensen Größe des Baues schlicht gehalten. Klassisch ist die Säulenordnung der Geschosse. Von unten nach oben folgt der Tuskischen die Ionische und schließlich die Korinthische Ordnung, wobei dei Säulen keine Kanneluren aufweisen.

In den Arkadenbögen standen Statuen, die in der Rekonstruktion frei als Redner und Athleten ausgeführt sind. Die Konsolsteine des obersten Geschosses trugen Holzmasten, die Teil der Sonnensegel-Konstruktion über der Cavea waren. In der Rekonstruktion sind sie mit vergoldeten Spitzen ausgeführt, die dem Holz entsprechenden Schutz vor Verwitterung und dem Gebäude einen angemessenen Abschluss geben.

Im unteren Bogen finden sich Figuren römsicher Bürger, die maßstabsgetreu das Größenverhältnis widerspiegeln. Im gewählten Maßstab von 1: 100 ist die Fassade mit einer Höhe von über fünfzig Metern 58 Zentimeter hoch, eine vollständige Rekonstruktion des Gebäudes würde eine Länge von 1,88 Metern erreichen.

Die letzten Spiele fanden unter Theoderich im Jahr 523 statt. Danach diente das Kolosseum für Behausungen, als Festung der Frangipane und als Steinbruch. Die Katholische Kirche erklärte das Bauwerk zum geweihten Ort.

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© ARTIFEX Christian Altena 2013

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