Darstellungen von Vollwappen vom 14. bis 18. Jahrhundert

Farbiges Vollwappen Vollwappen in barocker Interpretation nach heraldischen Regeln

Mit Aussterben des ursprünglichen ritterlichen Sinns der Wappen mit Ausgang des Mittelalters litt auch die korrekte Wiedergabe der heraldischen Wappenaufrisse. Als herrschaftliches Symbol stellte das Wappen den Ritter nicht nur bildlich dar, wie er zu Pferde in Erscheinung tritt - reduziert auf Wappenschild, Helm, Helmdecke und Helmzier. Doch gerade dies sind die heraldisch unumgänglichen Bestandteile eines Vollwappens. Herkommend von der ritterlichen Tracht gingen sie in realistischer Weise in die Wappenkunst über, die darauf bedacht ist, die innere Logik des Sinns und Zusammenspiels der Bestandteile zu wahren. Nicht nur die Farben und ihre Anwendung bezieht sich klar auf den Gebrauch im Felde, auch der Helm mit Decke zur Abwehr von Wettereinflüssen, die Wulst oder Krone zur Befestigung der Zier, die eigentlich persönliches Merkmal des Ritters, später des Geschlechts war, sollten realitätsnahe Darstellung erhalten. Dies schloss natürlich nie eine ästhetische, modische Darstellung aus. Aber immer freiere und unlogisch, insgesamt unheraldische Schöpfungen verbreiteten sich mit der Neuzeit.

Die dargestellten Wappen sind als Vollwappen streng nach heraldischen Regeln erstellt und zeigen sich im typischen Erscheinungsbild der Epoche, in der sie von Burgherrn in Stolberg getragen wurden. Das barocke Wappen derer von Kesselstatt macht dabei dennoch Zugeständisse an den barocken Stil, der die Heraldik vollends auf den Kopf stellte.

Vier Wappenaufrisse in Gestaltungen des 14. bis 18. Jahrhunderts, jeweils in Farbe und in Schraffur ausgeführt.

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© ARTIFEX Christian Altena 2013

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